Neue iPad Pros, iPhone SE und mehr: Was Apple in der 1. Jahreshälfte vorstellen könnte - IsulTix - EDV & IT Support Bremen
Neue iPad Pros, iPhone SE und mehr: Was Apple in der 1. Jahreshälfte vorstellen könnte
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Neue iPad Pros, iPhone SE und mehr: Was Apple in der 1. Jahreshälfte vorstellen könnte

2022 wird es bei Apple hoch hergehen, glaubt man den Berichten. Zum einen wird der Konzern seine Mac-Hardware endgültig von Intel befreien, zum anderen wird gemunkelt, dass das erste AR/VR-Headset enthüllt wird. Das ist aber nicht alles – wir fassen zusammen.
Während Apple im Jahr 2021 schon einige spannende neue Produkte hervorbrachte – hier sind vor allem die neuen Macbook Pros mit M1-Pro- und M1-Max-Chipshervorzuheben –, scheint Apple 2022 die Schlagzahl an großen Neuvorstellungen zu erhöhen. Vor allem Mac-Nutzer:innen und iPhone-Sparfüchs:innen dürften im ersten Halbjahr auf ihre Kosten kommen. Besonderes Augenmerk sollten wir in diesem Jahr auf die Entwicklerkonferenz WWDC 2022 im Juni richten.null

iPhone SE 2022: Altes Design, neue Innereien

Bei Apple beginnt das Produkt-Jahr in der Regel im März mit einem ersten Special-Event. Das dürfte im nächsten Jahr nicht anders sein. Im Zuge der März-Veranstaltung dürfte Apple unter anderem eine neue Version seines Budget-Smartphones iPhone SE (2022) zum Besten geben, das das iPhone-Portfolio nach unten abrundet.

Berichten zufolge heißt es, dass auch die nächste Version des SE-Modells sich optisch am iPhone 8 orientieren wird und damit wie das 2020er Modell mit Touch-ID-Sensor unter einem 4,7-Zoll-Bildschirm ausgestattet sein soll.null

Während sich optisch wohl kaum etwas ändert, soll die Ausstattung verbessert werden. So wird vermutet, dass die neue Version mit 5G-Modem und Apples A14- oder A15-Chip bestückt sein soll. Mit dem iPhone SE soll Apple seine Absatzzahlen weiter auf hohem Niveau halten, meinen die Marktforscher von Trendforce. Apple könnte damit besonders im Segment für 5G-Smartphones der Mittelklasse wachsen, heißt es.

iPad Pro: Neues Design mit kabellosem Laden?

Apple nutzte sein erstes Event in den letzten Jahren auch für den Release neuer iPad-Pro-Modelle. So brachte der Hersteller im April 2021 – womöglich wegen der Coronapandemie und der Halbleitersituation nicht im März – seine neuen iPad Pros mit M1-Chip und das 12,9-Zoll-Modell mit Mini-LED-Display heraus.null

Die 2021er Modelle erzielten wegen des neuen Chips in puncto Leistung neue Dimensionen, optisch unterschieden sie sich aber nicht von ihren Vorgängern. Das dürfte sich Berichten zufolge 2022 ändern, da Apple offenbar ein größeres Redesign angeht.

So soll die nächste iPad-Pro-Generation eine kabellose Ladefunktion erhalten. Um die Ladetechnologie in den Pro-Tablets zu realisieren, werde Apple dem Bericht zufolge von einer Aluminium-Rückseite auf Glas wechseln, wie es der Hersteller bei den iPhones nutzt.

Dem Bericht von Bloomberg zufolge, teste Apple zudem ein magnetisches Ladesystem, das dem Magsafe-Anschluss ähnele und der Hersteller mit der iPhone-12-Reihe eingeführt hatte. Weiter heißt es, dass die nächsten iPad Pros umgekehrtes kabelloses Laden unterstützen und damit etwa iPhones und Airpods mit Strom versorgen könnten.

Ein neues iPad Air wird noch nicht erwartet. Ebensowenig dürfte in der ersten Jahreshälfte mit Updates des iPad (Test) und iPad Mini (Test)zu rechnen sein. Diese Tablet-Versionen hatte Apple erst im Herbst 2021 aktualisiert.

Macbook (Air): Neues Design mit M1-Nachfolger

Apples Macbook Air und das Einsteiger-Prosind im November 2020 vorgestellt worden und haben bislang noch keinen Nachfolger erhalten. Sie waren die ersten Notebooks mit Apples M1-Chip und der Start der Abkehr von Macs mit Intel-Prozessoren. Da Apple kaum zwei Jahre zwischen den Updates seines beliebten Air-Modells verstreichen lassen dürfte, könnte der Hersteller eine neue Version spätestens bis Mitte 2022 vorstellen.

Laut Berichten von Gurman und Kuo wird die nächste Air-Generation sich deutlich von der 2020er-Version unterscheiden. So soll sie wie der iMac 24 (Test) in verschiedenen Farben erscheinen und womöglich das keilförmige Design verlieren.

Ferner soll das Air einige Funktionen des Macbook Pro wie eine Magsafe-Ladeoption und eine 1080p-Webcam erhalten, aber dünner und leichter als die Pro-Versionen werden. Zur weiteren Ausstattung gehören USB-C-Ports und ein 30-Watt-Netzteil. Wie beim ersten Air soll Apple auf aktive Lüfter verzichten, es aber mit einer neuen Chip-Generation, die als M2 bezeichnet wird, ausrüsten. Über den M2-Chip ist noch wenig bekannt: Er soll wie der M1 über acht CPU-Kerne und bis zu zehn Grafikkerne verfügen und eine verbesserte Leistung bringen. Außerdem soll das kommende Air mehrere externe Displays unterstützen, was beim aktuellen Modell sowie auch beim Einsteiger-Macbook-Pro wegen des M1-Chips nicht möglich ist.null

Bei der Namensgebung könnte sich zudem auch etwas ändern, munkelt man: Apple könnte den Zusatz Air mit dem kommenden Modell streichen und es nur noch Macbook nennen. Das zumindest will der Leaker Dylandkt erfahren haben. Fraglich ist jedoch, ob Apple sich tatsächlich dazu hinreißen lässt, diese ikonische Bezeichnung wirklich zu streichen, schließlich hatte der Konzern vor über zehn Jahren mit diesem Modell den Notebook-Markt umgekrempelt.

Großer iMac mit oder ohne Pro

Nachdem Apple im April 2021 den ersten All-in-One-Rechner mit M1-Prozessor auf den Markt gebracht hatte, wird laut dem renommierten Display-Analysten Ross Young die größere Variante im Laufe des Frühlings erwartet. Youngs Informationen zufolge soll der iMac, der womöglich den Zusatz Pro erhält, mit einem 27-Zoll-Mini-LED-Display ausgestattet sein. Wie die aktuellen Macbook Pros soll der All-in-One-Rechner eine dynamische 120-Hertz-Bildwiederholrate unterstützen, die der Hersteller ursprünglich mit den iPad Pros als „Promotion“ eingeführt hatte.

Neben Young geht auch der Bloomberg-Reporter Mark Gurman von einem Release in 2022 aus. Vor Monaten schrieb er, dass Apple die Entwicklung des großen Modells zugunsten des iMac 24 pausiert hatte und es 2022 vorstellen werde.

Über die Ausstattung des großen iMacs wird gemunkelt, dass sie teils der des Macbook Pro ähneln und ab 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte SSD-Speicher an Bord haben könnte. Unklar ist, ob Apple den Prozessor der Macbook Pros verwendet oder in puncto Leistung noch einen drauflegt. Möglicherweise wird der All-in-One-Rechner mit M1-Pro und -Max bestückt, die ausreichend performant sein dürften.

Einsteiger-Macbook-Pro auch mit M2 erwartet

Neben dem neuen Air-Modell sei auch mit einer neuen Version des kleinsten Macbook Pro zu rechnen. Inwiefern das Einsteiger-Pro-Modell sich von Oberklasse-Macbook-Pros unterscheiden wird, ist noch unklar. Jedoch dürfte Apple den M2-Chip des Air einsetzen und womöglich einen aktiven Lüfter verbauen, um eine etwas längere Volllast zu ermöglichen. Es ist zudem davon auszugehen, dass Apple die 120-Hertz-Bildwiederholrate der Bildschirme seinen Topmodellen vorbehält. Zudem ist fraglich, ob das Einsteigermodell in zwei Größen angeboten wird.

Airpods Pro 2: Ohne Stiel, mit mehr Fitness

Mit langem Vorlauf in der Gerüchteküche wird Apple den Nachfolger seiner Airpods Pro wohl im Laufe des ersten Halbjahrs 2022 zum Besten geben. Bei den Airpods Pro 2 könnte der Hersteller den Stiel „abschneiden“ und sie etwa wie Googles Pixel Buds oder Samsungs Galaxy Buds gestalten.

Neben aktiver Geräuschunterdrückung sollen sie letzten Gerüchten zufolge ein Update bei den Sensoren verpasst bekommen und einen Fokus auf Fitnesstracking haben, wie Mark Gurman unter Berufung auf Insider schreibt. Im Zusammenspiel mit der Apple Watch und dem iPhone soll die Health-App Bewegungsdaten noch besser analysieren können, heißt es. Nähere Details zu den neuen Funktionen gibt es jedoch nicht.

WWDC 2022: Vorschau auf iOS 16, iPadOS 16 — und Teaser für AR-Brille

Das erste Apple-Halbjahr endet traditionsgemäß mit der im Juni stattfindenden Entwicklerkonferenz WWDC. Im Zuge der WWDC 2022 gibt Apple erste Einblicke in seine Betriebssysteme. So wird der Hersteller iOS 16, iPadOS 16, watchOS 9, tvOS 9 und macOS 13, das womöglich den Namenszusatz „Mammoth“ erhalten könnte, enthüllen. Konkrete Details zu neuen Features der Systeme sind noch nicht durchgesickert.

Abseits der etablierten Plattformen deutet sich an, dass Apple während der WWDC 2022 eine neue Plattform für Augmented und Virtual Reality (AR und VR) enthüllt, die die Basis für neue Hardware sein dürfte. In den letzten Wochen sind allerhand Details zu Apples erster Mixed-Reality-Brille durchgesickert, deren Folgegenerationen langfristig das iPhone ablösen könnte, munkelt man.

Quelle : XING